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ZERA berlin ist ein Büro für Ausstellungs­­dramaturgie und Gestaltung. Wir entwickeln Themen­ausstellungen für Museen und im Stadtraum. Wir texten, illustrieren und entwerfen Layouts für Printprodukte. 

Bauen für Groß-Berlin in Tempelhof, Ausstellung im Tempelhof Museum, Berlin 2020
Bauen für Groß-Berlin in Schöneberg, Ausstellung im Schöneberg Museum, Berlin 2020
Online-Portal zur Stadtgeschichte, Berlin 2020
Fotografien von André Kirchner im Dialog mit historischen Ansichten, Schöneberg Museum 2021
Logos zum Modellprojekt All included!, Jugend Museum 2015–2019
All included! Magazin zur Werkschau im Jugend Museum, 2016
Hefte zur Ausstellung Villa global im Jugend Museum, 2014
Comic zum jüdischen Leben im Bayerischen Viertel, Jugend Museum 2010
Bilderhefte zum Thema sexuelle und geschlechtliche Vielfalt, Jugend Museum 2016
Bilderhefte zur Migrationsgeschichte für Kinder, Jugend Museum 2012/2013
Materialien für Schulklassen, Museen Tempelhof-Schöneberg 2013
Verschiedene Icons für Printprodukte des Jugend Museums, ab 2006
Historische Informationen im Berliner Stadtraum, 2008
Veranstaltungsbroschüre der Museen Tempelhof-Schöneberg, seit 2015
Broschüren für die Veranstaltungsreihe CrossKultur, ab 2010
Faltblatt des Jugend Museums mit Angeboten zum Geschichtslabor, 2011
Veranstaltungsbroschüren des Fachbereichs Kunst, Kultur, Museen, ab 2015
Leporello in Neonfarben mit beidseitigem Treppenfalz, 2015
Begleitmaterialien zur INSEL TOUR, Berlin 2018
Historische Infotafeln im Stadtraum, Berlin 2019
Ausstellung zum Thema sexuelle und geschlechtliche Vielfalt im Jugend Museum in Berlin, 2019
Programmbooklet für START UP!, eine Projektreihe des Jugend Museums, 2006
Begleitheft und Plan zum Geschichtsparcours Papestraße, Berlin 2008
Ausstellung im Jugend Museum zum geteilten Berlin, 2009
Heft mit Begleitprogramm zur Ausstellung im Jugend Museum, 2009
Titelgestaltung für die Ausstellung Welcome to diversCITY, 2019
Printprodukt zur Ausstellung »Berlin halb und halb« im Jugend Museum, 2009
Booklets für das Veranstaltungsprogramm der Museen Tempelhof-Schöneberg, 2008–2015
Programmbooklets für Schulen, Jugend Museum, 2008–2017
Programmbooklets des Jugend Museums, 2008–2017
Werkstattschau im Jugend Museum, 2013
Jugendprojekt auf den Alten St. Matthäus-Kirchhof, 2006
Interkulturelle Veranstaltungsreihe des Jugend Museums, 2006
Ausstellung des Jugend Museums zum Kriegsende in Berlin, 2005
Raum zum Thema Nationalsozialismus im Tempelhof Museum, 2006
Stadthistorische Dauerausstellung im Tempelhof Museum, 2006
Workshop-Projekt in der Lokhalle auf dem Südgelände, 2007
Ausstellung und Forschungswerkstatt des Jugend Museums zur NS-Geschichte, 2007
Historisches Informationssystem im Stadtraum in Berlin, 2009
Biografische Ausstellung zu Migration und Heimat, Jugend Museum 2014
Historische Ausstellung des Jugend Museums zum Preußenjahr, 2001
Historisches Informationssystem im Berliner Stadtraum, 2011 und 2018
Präsentation des Modellprojekts zur Migrationsgeschichte, Jugend Museum 2014

Wege aus der Wohnungsnot

Ausstellung zum Siedlungsbau der Weimarer Republik
im Tempelhof Museum, 2020

zum Stadtjubiläum „100 Jahre Groß-Berlin 1920|2020“

im Rahmen des Kooperationsprojekts »Großes B – dreizehnmal Stadt

Das Centerpiece der Ausstellung im Tempelhof Museum war eine großer Tisch mit einer historischen Karte in Form des Bezirks Tempelhof. Darauf waren die neu erbauten Siedlungen farblich markiert. Bild-Text-Tafeln an leuchtend gelben Stangen boten Kurzinformationen zur jeweiligen Siedlung. An den Wänden ringsum wurden fünf Bauvorhaben exemplarisch vorgestellt. Eine interaktive Karte lud Besuchende dazu ein, die Forschungen zu ergänzen und ihnen bekannte Siedlungen aus der Weimarer Republik einzutragen.

Der Katalog „Wege aus der Wohnungsnot. Bauen für Groß-Berlin in Tempelhof und Schöneberg“ dokumentiert die Ausstellung.

Kuratorische Leitung Johanna Muschelknautz,  Umsetzung in Zusammenarbeit mit Gitti Scherer, Szenografie und Christiane Geiselmann, Grafik.

 

Wege aus der Wohnungsnot

Ausstellung zum Siedlungsbau der Weimarer Republik
im Schöneberg Museum, 2020

zum Stadtjubiläum „100 Jahre Groß-Berlin 1920|2020“

im Rahmen des Kooperationsprojekts »Großes B – dreizehnmal Stadt

Bei der Gründung „Groß-Berlins“ 1920 fehlten der Stadt 130.000 Wohnungen. Den Auftakt der Ausstellung im Schöneberg Museum bildete deshalb eine Rauminszenierung mit Statistiken, Displays und einer Audiostation zur Wohnungsnot und Wohnungsbaupolitik der Weimarer Zeit.

Im Zentrum der Ausstellung stand die Geschichte der bereits im Ersten Weltkrieg geplanten Siedlung Lindenhof, zu der eigens ein Modell erstellt wurde. Der dritte Raum präsentierte weitere bedeutende Siedlungen, an denen sich der Wandel der wohnungsbaupolitischen Paradigmen im Laufe der 1920er-Jahre zeigte. Und schließlich waren die Besuchenden zur Partizipation aufgefordert. An einer Mitmach-Wand wurde nach ihrer eigenen Wohnsituation und ihrer Meinung zum neu eingeführten Mietendeckel gefragt.

Der Katalog „Wege aus der Wohnungsnot. Bauen für Groß-Berlin in Tempelhof und Schöneberg“ dokumentiert die Ausstellung.

Kuratorische Leitung Johanna Muschelknautz, Umsetzung in Zusammenarbeit mit Gitti Scherer, Szenografie und Christiane Geiselmann, Grafik.

1000xBerlin. Bilder und Geschichten einer Großstadt

Online-Portal zur Stadtgeschichte, Berlin 2020

Aus Anlass des Stadtjubiläums 100 Jahre Groß-Berlin 1920|2020 konzipierten die Berliner Bezirksmuseen in Kooperation mit dem Stadtmuseum Berlin das Online-Portal 1000xBerlin

ZERA berlin erarbeitete den Beitrag der Museen Tempelhof-Schöneberg zu diesem Portal. Entstanden sind zehn thematische und fünf biografische Fotoserien, die vielfältige und faszinierende Einblicke in die Stadtgeschichte geben.

Recherche und Texte: Johanna Muschelknautz

Handel & Wandel

Fotografien von André Kirchner im Dialog mit historischen Ansichten
Ausstellung im Schöneberg Museum, Berlin 2021

André Kirchner hat 2019/2020 eine fotografische Straßenabwicklung der Potsdamer Straße und Hauptstraße erstellt. Seine klaren, menschenleeren Fotos zeigen Hauseingänge und Schaufenster, in denen sich das Gegenüber spiegelt.

Kirchners Idee, die aktuellen Aufnahmen durch historisches Bildmaterial des Straßenzugs zu ergänzen, bestimmte das Konzept der Ausstellung. Durch alle drei Ausstellungsräume verlief horizontal ein vorgesetztes rotes Band. Darauf waren, dicht an dicht und entsprechend der Topografie, die gleichformatigen Farbfotos von Kirchner angeordnet. Vertikal dazu entfaltete sich die historische Ebene, mit unterschiedlich großen Fototafeln und weiteren Exponaten sowie Infotexten zu ausgewählten Adressen.

Ein Mitmachraum bot den Besuchenden die Möglichkeit, auf großen Kartenausschnitten eigene Erinnerungen an die Geschichte des Straßenzugs und Wünsche für die Zukunft zu hinterlassen.

Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen.

Kuratorische Leitung Johanna Muschelknautz, Umsetzung in Zusammenarbeit mit Gitti Scherer, Szenografie und Christiane Geiselmann, Grafik.

Logos All included!

Logos zum Modellprojekt »All included! Museum und Schule für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt«, Jugend Museum 2015–2019

Für das fünfjährige Modellprojekt des Jugend Museums entwickelte Peter Schultz-Hagen eine Reihe von handgezeichneten Schriftlogos. Sie kamen in unterschiedlichen Farbkombinationen bei diversen Printprodukten und in der Werkschau zum Einsatz.

All included! Das Magazin

Magazin zur Werkschau »All included! Museum und Schule für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt«, Jugend Museum 2016

Das 68-seitige Heft im Format Q4 dokumentiert die Workshops und Arbeitsergebnisse der Schulklassen, die in der Werkschau »All included!« gezeigt wurden. ZERA berlin hat die Texte verfasst, das Cover illustriert und gemeinsam mit Christiane Geiselmann das Layout des Magazins entwickelt.

Hefte zu Villa global

Leseheft und Pixi zur Ausstellung Villa global im Jugend Museum, 2014

Begleitend zur Ausstellung erschienen zwei Hefte. Das Leseheft im Format Q5 mit Porträts und Zitaten der Villa-Bewohner*innen ist für Jugendliche und Erwachsene gedacht. Dazu gibt es ein kleinformatiges Pixi, in dem alle Bewohner*innen mit Bild und einfachem Kurztext vorgestellt werden. Für das VILLA-Leseheft und für das Pixi-Heft hat Johanna Muschelknautz biografische Porträts verfasst.

9:30 Bayerischer Platz

Comic zum jüdischen Leben im Bayerischen Viertel, Jugend Museum 2010

Der Comic erzählt aus einer heutigen Perspektive von der Ausgrenzung und Verfolgung jüdischer Menschen während der NS-Zeit. Bei einem Spaziergang durch das Bayerische Viertel erkunden die Protagonisten*innen ihre eigene Familiengeschichte. Das wird lebensnah und trotz des ernsten Themas mit Humor erzählt.

Das 40-seitige Heft enthält ein Glossar, das stichwortartig über historische Sachverhalte und einzelne Orte informiert, aber auch Wörter wie Bagel, Bar-Mizwa oder Familienchronik umfasst.

»9:30 Bayerischer Platz« ist im Rahmen des Bundesmodellprojekts »Hands on History! Neugierig machen auf Geschichte« erschienen.

Face the Rainbow

Bilderhefte zum Thema sexuelle und geschlechtliche Vielfalt, Jugend Museum 2016

Im Rahmen des Projekts »All Included – Museum und Schule gemeinsam für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt« haben wir fünf biografische Bilderhefte konzipiert. Sie widmen sich Menschen, die mit der queeren Geschichte Schönebergs in Verbindung stehen: Anita Berber, Romy Haag, David Bowie, Christopher Isherwood, Napoleon Seyfarth.

Die Hefte im Format Q6 haben jeweils 24 Innenseiten. Grafisch sind alle Biografien gleich angelegt: Die gezeichneten Protagonist*innen wurden in historische Fotos montiert. Ihre Geschichte wird von außen erzählt, über kurze erklärende Texten in weißen Feldern.

Bilderhefte Heimat Berlin

Bilderhefte zur Migrationsgeschichte für Kinder, Jugend Museum 2012/2013

Im Rahmen des Bundesmodellprojekts »Heimat Berlin« haben wir Texte und Illustrationen für vier Graphic Novels erarbeitet: »Des Königs neues Dorf«, »Schuften für den Neuanfang«, »Zwischen zwei Welten« und »Die kleinen Schatten«. Sie erzählen von mühsamen Neuanfängen, beleuchten Konflikte zwischen Alteingesessenen und Zugewanderten und zeigen, dass ein gutes Zusammenleben möglich ist. Die Zeitspanne reicht vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart und entsprechend variiert auch der Stil der einzelnen Hefte. Alle Hefte sind für Kinder ab 8 Jahren geeignet und auch Erwachsenen sehr zu empfehlen.

Gedenkort SA-Gefängnis Papestraße

Materialien für Schulklassen, Museen Tempelhof-Schöneberg 2013

Für die historische Bildungsarbeit am neu eingerichteten Gedenkort SA-Gefängnis Papestraße wurde eine Materialienmappe mit Arbeitsbögen und einer Handreichung für Lehrkräfte konzipiert. Die Cover sind jeweils schwarz-weiß gestaltet und mit Icons bedruckt, die verschiedene Aspekte des historischen Forschen illustrieren.

Icons für Printprodukte

Icons für Printprodukte des Jugend Museums, ab 2006

Klare Icons sind kennzeichnend für die Ästhetik des Jugend Museums. Ob DVD-Hülle oder CD, Einladungskarte, Info-Folder oder Projektdokumentation – überall findet sich der sichere Strich der Handzeichnungen von Peter Schultz-Hagen.

Texte Geschichtsparcours Papestraße

Historische Informationen im Berliner Stadtraum, 2008

Der Geschichtsparcours Papestraße umfasst 14 Stationen mit jeweils einer Bild- und einer Texttafel. In etwa 1.000 Zeichen umreißen die Texte die historische Entwicklung des Geländes. Sie vermitteln die Informationen konzise und doch anschaulich und gut verständlich.

BezirksTOUREN

Veranstaltungsbroschüre der Museen Tempelhof-Schöneberg, seit 2015

Im Auftrag der Museen Tempelhof-Schöneberg konzipierten wir in Zusammenarbeit mit diegeisel ein neues Format, um die angebotenen Stadtführungen zu bewerben. Grafisch sind die jährlich erscheinenden Booklets im Format DIN A6 auf die Broschüren Kunst Kultur Geschichte abgestimmt.

CrossKultur

Broschüren der Veranstaltungsreihe CrossKultur des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg, ab 2010

Im Auftrag der Museen Tempelhof-Schöneberg entwickelten wir 2010 eine neue Gestaltungslinie für Programmbroschüren zur interkulturellen Veranstaltungsreihe CrossKultur. Jede Rubrik (Musik, Bühne, Workshops etc.) wurde durch einem dekorativen Streifen gekennzeichnet. Auf dem Umschlag findet sich eine Auswahl dieser Streifen. Die einzelnen Motive wurden jährlich von Peter Schultz-Hagen neu entworfen, die grafische Umsetzung der Hefte lag bei Christiane Geiselmann.

Hands on History!

Faltblatt des Jugend Museums mit Angeboten zum »Geschichtslabor«

Der 12-seitige Folder im Format DIN A 6 informiert über die Medien und Workshops, die im Rahmen des Geschichtslabors angeboten werden. Wir haben die Texte und Illustrationen erstellt und die Gestaltung in Kooperation mit diegeisel entwickelt.

Kunst Kultur Geschichte

Veranstaltungsbroschüren des Fachbereichs Kunst, Kultur, Museen, ab 2015

2015 entwickelten wir in Kooperation mit diegeisel ein neues Format für die gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit des Fachbereichs Kunst, Kultur, Museen. Aufgabe war, die Veranstaltungen chronologisch und möglichst bebildert vorzustellen. Gleichzeitig sollte deutlich sein, welcher Einrichtung – Kommunale Galerien, Dezentrale Kulturarbeit, MuseenTempelhof-Schöneberg – das Angebot zugeordnet ist. Wir entwarfen ein Farbschema für die drei Bereiche, das auf der Titelseite etabliert wird und sich auf den Innenseiten wiederfindet. Dort sind die Termine entsprechend farblich unterlegt.

Die Broschüren im Format DIN A6 zeichnen sich durch eine klare grafische Struktur aus. Die wechselnden Titelabbildungen stehen dazu in reizvollem Kontrast.

Info-Folder Jugend Museum

Leporello in Neonfarben mit beidseitigem Treppenfalz, 2015

Für das Jugend Museum entwickelten wir in Kooperation mit diegeisel ein 18-seitiges Leporello in Deutsch und Englisch. Kurze Texte und Fotos skizzieren die inhaltlichen Schwerpunkte. Die Titelillustrationen entwarf Peter Schultz-Hagen.

INSEL TOUR Print

Begleitmaterialien zur INSEL TOUR, 2018

Zur INSEL TOUR haben wir ein handlichen Faltplan und ein Begleitheft im Format DIN A5 quer mit 104 Innenseiten entwickelt. Die Eröffnung wurde mit einer Einladungskarte im Format Q6 beworben. Der Logo-Schriftzug stammt von Peter Schultz-Hagen.

Die Gestaltungsmerkmale der INSEL TOUR sind einfach und augenfällig. Kennzeichnend ist das Farbfeld in der Pantone-Sonderfarbe Neon Magenta. Die angedeuteten Schienen sowie Überschriften und Bildunterschriften sind in einer metallisch wirkenden Pantone-Sonderfarbe gehalten.

Johanna Muschelknautz war mit der Recherche und Texterstellung für die INSEL TOUR betraut. Christiane Geiselmann hat die grafische Umsetzung der Printprodukte übernommen und die Projektwebsite www.inseltour-berlin.de gestaltet.

 

INSEL TOUR

Historische Infotafeln im Stadtraum, Berlin 2018

Die INSEL TOUR lädt zu einem historischen Rundgang auf der sogenannten Schöneberger Insel in Berlin ein. An 19 Stationen finden sich Infotafeln mit Abbildungen und kurzen Texten. In der Zusammenschau ergibt sich das Porträt eines Kiezes, der bis heute durch seine stadträumliche Insellage zwischen den Gleisen geprägt ist.

Die Tafeln im Format 100 cm x 65 cm sind beidseitig bedruckt und an lackierten Stahlmasten befestigt.

Im Auftrag des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg hat ZERA berlin das inhaltliche Konzept der INSEL TOUR entwickelt. Die grafische Umsetzung erfolgte in Kooperation mit Christiane Geiselmann.

Die Projektwebsite www.inseltour-berlin.de dokumentiert die einzelnen Stationen in Deutsch und Englisch.

Welcome to diversCITY

Ausstellung des Jugend Museums zu vielfältigen Lebensweisen, 2019

»Welcome to diversCITY. Queeres Leben in Schöneberg und anderswo« ist eine interaktive und auf Partizipation angelegte Ausstellung zum Thema sexuelle und geschlechtliche Vielfalt. Sie richtet sich an Kinder ab 10 Jahren, Jugendliche und Erwachsene. ZERA berlin hat die Ausstellungskonzeption mitentwickelt, Inhalte und Texte erarbeitet, das Titellogo entworfen und 80 Infokarten illustriert.

Booklet START UP!

Programmheft zum Jugendkulturprojekt START UP! 2006

START UP! war eine Projektreihe des Jugend Museums in Berlin, mit Workshops und drei Open-Air-Ausstellungen: »Hot Spot Innsbrucker Platz – Jugendliche planen für die Stadt«, »Idole und Ideale« (zur Fußball-WM 2006) und »Underground Stories« zum 150. Geburtstag des Alten St. Matthäus-Kirchhofs.

ZERA berlin arbeitete bei der künstlerischen Konzeption der Workshops mit, verfasste Texte und entwickelte Formate für die jeweiligen Präsentationen. In Kooperation mit diegeisel gestalteten wir die Programmhefte in DIN A6 quer und die Website für die gesamte Projektreihe START UP!

Printprodukte Geschichtsparcours Papestraße

Begleitheft und Orientierungsplan zum Geschichtsparcours Papestraße, Berlin 2008

Zum »Geschichtsparcours Papestraße«, einem historischen Informationssystem im Stadtraum, haben wir einen Orientierungsplan und ein 36-seitiges Heft im Format DIN A5 quer entwickelt. Das Heft ist sehr klar gestaltet und dokumentiert die Texte und die Bildtafeln des Geschichtsparcours. Zusätzlich enthält es historische Planausschnitte, auf denen die vorgestellten Gebäude verortet sind.

Auf der Rückseite des Hefts und auf dem Orientierungsplan finden sich die 14 Icons wieder, die Peter Schultz-Hagen für die Stationen entwickelt hat.

Berlin halb und halb

Ausstellung im Rahmen des Modellprojekts »Hands on History« im Jugend Museum, 2009

»Berlin halb und halb« war der zweite Baustein des »Geschichtslabors«, eines Projekts zum historischen Lernen für Kinder und Jugendliche. Es ging um das geteilte Berlin zwischen Mauerbau und Mauerfall. Die Ausstellung zeigte über 300 Originalobjekte und bot einen ungewöhnlichen Blick auf Zeitgeschichte.

Leuchtkästen mit spannenden Fotos und kurzen Infotexten gaben einen Überblick über wichtige historische Ereignisse. Sie griffen die Themen in den Objektvitrinen auf und machten Geschichte anschaulich.

Logo Welcome to diversCITY

Titelgestaltung für die Ausstellung »Welcome to diversCITY« im Jugend Museum, 2019

Für »Welcome to diversCITY. Queeres Leben in Schöneberg und anderswo« hat Peter Schultz-Hagen ein handgezeichnetes Logo gestaltet, das sich in die Optik des Projekts »All Included!« einfügt. Der gebaute Titelschriftzug mit Stadtsilhouette in schwarz-weiß wirkt sehr grafisch und bildet zusammen mit dem farbigen Kaleidoskop-Hintergrund eine ungewöhnliche Kombination. Es ist eine fröhliche und zugleich prononcierte Auffordung, sich mit dem Thema Vielfalt auseinanderzusetzen. Alle Printprodukte zum Projekt wurden in Kooperation mit diegeisel umgesetzt.

 

 

Begleitheft Berlin halb und halb

Heft zur Ausstellung »Berlin halb und halb« im Jugend Museum, 2009

»Berlin halb und halb« war der zweite Teil des historischen Projekts »Das Geschichtslabor«. Er widmete sich der Teilung Berlins. Begleitend zur Ausstellung haben wir ein Arbeitsheft im Format 21×21 cm entwickelt, das den einzelnen Themenmodulen jeweils drei illustrierte Seiten widmet. Das Heft konnte von Einzelbesuchern und Schulklassen genutzt werden. Auf den Frageseiten fanden sich Exponate aus der Ausstellung wieder. Es hieß also genau hinzuschauen und sich möglichst viele Infos zu verschaffen. Die Antworten konnten direkt ins Heft geschrieben werden.

 

Programme Museen Tempelhof-Schöneberg

Booklets für die Museen Tempelhof-Schöneberg 2008–2014

2008 erarbeiteten wir in Kooperation mit diegeisel eine neue Gestaltungslinie für Printprodukte der Museen Tempelhof-Schöneberg. Dazu gehörten Booklets mit Programmangeboten für Erwachsene. Das Format ist bei allen Heften DIN A6 quer. Die Umschlagseiten haben eine eher verspielte Anmutung, die Innenseiten mit den Veranstaltungshinweisen sind sehr grafisch gestaltet, ohne Abbildungen.

Programm für Schulen

Programmbooklets des Jugend Museums 2008–2017

In Kooperation mit diegeisel erarbeiteten wir 2008 eine neue Gestaltungslinie für Printprodukte des Jugend Museums. Dazu gehörten auch Booklets mit Programmangeboten für Schulen im Format DIN A6 quer. Cover und Innenseiten wurden von Peter Schultz-Hagen illustriert.

Kinder + Co.

Programmbooklets des Jugend Museums, 2008–2017

Für die Öffentlichkeitsarbeit des Jugend Museums in Berlin haben wir 2008 in Kooperation mit diegeisel ein neues Format entwickelt: Programmbooklets mit Angeboten für Kinder und Familien. Die Umschläge sind in verschiedenen Techniken farbenfroh gestaltet. Die einzelnen Veranstaltungen auf den Innenseiten wurden von Peter Schultz-Hagen witzig illustriert.

Israelis in Berlin

Werkstattschau im Jugend Museum, 2013

»Israelis in Berlin« war eine Werkstattschau des Jugend Museums im Rahmen eines Modellprojekts zur Migrationsgeschichte. Im Mittelpunkt standen die Porträts von neun Berliner Israelis, die den Kindern und Jugendlichen in Live-Interviews Auskunft gaben über ihr Leben in Berlin.

ZERA berlin hat eine Präsentationsform für die Ergebnisse der Jugend Workshops entwickelt, die den einzelnen Biografien viel Raum ließ und trotz der klaren Struktur den Werkstattcharakter des Projekts widerspiegelte.

Ein wichtiges Gestaltungselement im Raum waren Zeichnungen von Möbeln und Einrichtungsgegenständen, als Cutouts im Format 1:1 direkt auf die Wände kaschiert.

Underground Stories

Open-Air-Ausstellung auf dem Alten St.-Matthäus-Kirchhof, 2006

»Underground Stories« war ein Jugendkulturprojekt zum 150. Geburtstag des Alten St. Matthäus-Kirchhofs in Berlin-Schöneberg. In Workshops erarbeiteten Jugendliche historische Informationen zu ausgewählten Grabmalen bzw. den dort bestatteten Menschen. 

Für die Präsentation der Workshop-Ergebnisse auf dem Friedhof hat ZERA ein kostengünstiges Displaysystem entworfen, das schon aus der Ferne gut wahrnehmbar ist und dennoch nicht wie ein störender Fremdkörper wirkt, sondern sich respektvoll in die Umgebung einfügt. 

 

Kochen global

Interkulturelle Veranstaltungsreihe des Jugend Museums in Zusammenarbeit mit dem Quartiersmanagement Schöneberg-Nord, 2006

Für die sonntäglichen Kochveranstaltungen mit Kulturprogramm haben wir die Projekträume des Jugend Museums mit einem Sammelsurium aus Tischen, Stühlen, Hockern, Lampen und Dekorationselementen bestückt. Die meisten Möbel und Leuchten stammten aus dem Fundus des Museums oder waren gebraucht gekauft oder recycelt. Uns kam es darauf an, mit einfachen Mitteln eine Atmosphäre des Transitorischen zu schaffen, des wilden Durcheinanders, das im Gesamtbild eine schöne Vielfalt ergibt. Die Gäste fühlten sich in dieser ungezwungenen Atmosphäre offensichtlich wohl. Sie aßen miteinander, verfolgten aufmerksam das Bühnenprogramm und verwickelten sich in spannende interkulturelle Gespräche.

time zero 2005|1945

Ausstellung des Jugend Museums zum Kriegsende in Berlin, 2005

Die Ausstellung »time zero« bot Kindern und Jugendlichen einen sinnlich-konkreten Zugang zur Berliner Nachkriegsgeschichte. In einer Ruinenlandschaft mit wispernden Stimmen trafen die Besucher*innen auf sechs Figuren aus der Zeit um 1945: den invaliden Kriegsheimkehrer, die Mutter, die als Trümmerfrau arbeitet, den Jungen, das Fräulein, den Schwarzhändler und die junge Jüdin, die versteckt überlebt hat. Grundlage dieser Figuren waren authentische Lebensgeschichten.

Mit zeichenhaften Mitteln wurden die Ausstellungsräume inszeniert: Über dem Parkett war ein Bretterboden verlegt, die Decken waren entsprechend abgehängt. Vor den Fenstern hingen schwere Planen. Sechs hohe Vitrinen mit lebensgroßen Silhouetten und hinterleuchteten Textfenstern standen im Raum verteilt. Die dreiseitigen Vitrinen waren von innen beleuchtet und gaben den Besuchern Einblick in die Menschen und ihre Zeit. Weiter gab es bei jeder Figur eine biografische Seite und eine mit zeitgenössischen Dokumenten.

ZERA hat neben Konzept und Gestaltung auch die Objektrecherche für »time zero« gemacht.

Forschen und Erinnern – die Zeit des Nationalsozialismus

Themenraum in der Dauerausstellung des Tempelhof Museums, 2006

Im Tempelhof Museum haben wir einen Raum zum Thema Nationalsozialismus eingerichtet. Als Ausstellungsmodule dienten historische Schränke, die mithilfe von Gipseinbauten verfremdet wurden. In den Gipsnischen der Schränke fanden sich persönliche Erinnerungstücke und historische Objekte mit Symbolcharakter. Die Rückwände der Schränke boten Platz für historische und biografische Informationen. Sie wurden jeweils in Form von Bild-Text-Fahnen und auch über audiovisuelle Medien vermittelt.

Zwischen Feldern und Fabriken

Stadthistorische Dauerausstellung im Tempelhof Museum, 2006

»Zwischen Feldern und Fabriken. Orte, Menschen, Geschichten« heißt die stadthistorische Dauerausstellung des Tempelhof Museums, die wir über einen Zeitraum von mehreren Jahren erarbeitet und umgesetzt haben. Sie befindet sich in den Räumen der ehemaligen Dorfschule in Alt-Mariendorf und gliedert sich in Themenschwerpunkte wie »Über die Dörfer«, »Werkstatt Tempelhof«, »Wohnen in Tempelhof« oder »Sammelsurium«.

Zur Ausstellung konzipierten wir einen unterhaltsamen Hörrundgang für Jung und Alt.

Zukunft Lokhalle

Workshop-Projekt mit Präsentation in der Lokhalle auf dem Südgelände, 2007

Bei diesem Projekt des Jugend Museums waren Schüler*innen aufgefordert, neue Ideen für die Nutzung der alten Lokhalle auf dem Südgelände in Berlin zu entwickeln. Wir haben mithilfe von Bauwägen, Paletten und vorgefundenen Materialien vor Ort eine Arbeitsplattform eingerichtet und halfen auch bei der Präsentation der Workshop-Ergebnisse.

Ein Vorschlag der Jugendlichen war, die Halle als Ort für Mode zu nutzen. Sie improvisierten eine Modenschau. Mangels Laufstegs wurde das Model auf einem Karren durch die Halle geschoben.

Das Geschichtslabor 1933–1945

Ausstellung und Forschungswerkstatt zur NS-Geschichte für Kinder, 2007 

 »Das Geschichtslabor 1933–1945« war ein Bundesmodellprojekt des Jugend Museums zum historischen Lernen für Kinder ab 10 Jahren. ZERA berlin hat das inhaltliche und ästhetische Konzept entwickelt und die Materialrecherche und Koordination der Umsetzung übernommen, inklusive Printprodukte und Website.

Grundlegend für die Gestaltung der Ausstellung war der Gedanke, die NS-Zeit nicht atmosphärisch ins »Dunkel« zu rücken, sondern im Gegenteil hell auszuleuchten und gewissermaßen zu sezieren. Für die Präsentation der Originalobjekte wurden gebrauchte Metalltische mit Acrylhauben bestückt und als Vitrinen genutzt. Der historische Hintergrund wurde kindgerecht mithilfe kommentierter Comicbilder kurz skizziert. Viele der gezeigten Objekte fanden sich auf den Comicbildern wieder und regten zur weiteren Erkundung des Themas an. 

Zum »Geschichtslabor« gehörte eine Forschungswerkstatt, wo die Kinder selbst recherchieren konnten. ZERA hat dafür ein Leitsystem mit sieben Farben und speziellen Icons entworfen.

Geschichtsparcours Papestraße

Historische Informationen im Stadtraum, Berlin 2009

Der  »Geschichtsparcours Papestraße« ist ein historisches Informationssystem im Berliner Stadtraum. ZERA berlin hat das inhaltliche und gestalterische Konzept verantwortet und in Kooperation mit diegeisel umgesetzt, inklusive Begleitheft und Plan. 

Anhand von 14 Stationen skizziert der »Geschichtsparcours« die Entwicklung des ehemaligen Militärgeländes an der General-Pape-Straße. An jeder Station gibt es ein Schild mit einer Abbildung und ein Textschild. Für die Bildtafeln wurden spezielle Icons entwickelt. Sie spielen auf historische Sachverhalte an und dienen zugleich der Verortung der Stationen auf dem Geländeplan. Alle Bildtafeln sind in Grauwerten gehalten. Um inhaltliche Akzente zu setzen, wurden sie stellenweise in der Farbe der Icons koloriert. Formal einfach und zurückhaltend, behaupten sich die Tafeln dennoch auf dem disparaten Gelände.

Villa Global – The Next Generation

Biografische Ausstellung im Jugend Museum, 2014​

Villa Global  ist eine  Porträtausstellung in 14 Räumen.

Sie stellt ganz unterschiedliche Menschen vor, die heute in Berlin leben. Manche sind hier geboren oder wohnen schon lange hier, andere erst seit kurzer Zeit. Alle haben sich bereit erklärt, im Videointerview von sich zu erzählen. Und sie haben bei der Konzeption und Gestaltung ihrer Räume aktiv mitgearbeitet: inhaltliche Schwerpunkte gesetzt, Farben und Möbel ausgewählt, private Fotos und Dokumente zur Verfügung gestellt. 

Die kuratorische Leitung dieses ungewöhnlichen partizipatorischen Projekts lag bei Johanna Muschelknautz. Darüberhinaus war ZERA berlin für die Raumkonzeption und Ausstellungsgrafik verantwortlich. 

Steckbrieflich gesucht!

Ausstellung des Jugend Museums zum Preußenjahr 2001

»Steckbrieflich gesucht! Die wahre Geschichte einer Mordbrennerbande in Preußen« hieß die historische Ausstellung des Jugend Museums zum Preußenjahr. ZERA war für die Konzeption und Gestaltung verantwortlich und wesentlich an der Objektrecherche beteiligt. 

Erzählt wurde die Geschichte einer Mordbrennerband, die 1810 das Dorf Schöneberg in Brand setzte und deren Anführer – ein junges Paar – zum Tod auf dem Scheiterhaufen verurteilt wurden. Ein spannender Stoff, den wir mit vielen originalen Exponaten in einem atmosphärisch dichten Setting inszenierten. 

Als vorherrschendes Material für den Ausstellungsbau dienten alte Holzbalken und -bohlen, aus denen wir sowohl die Vitrinen als auch die Scheunenkonstruktion und das zentrale »Räuberhaus« fertigen ließen. Das »Räuberhaus« war verzapft und in Einzelteile zerlegbar. Nach Ablauf der Ausstellung wurde es vor dem Tempelhof Museum wieder aufgebaut.

Historische Orte sichtbar machen

Infotafeln zur Geschichte im Stadtraum, Berlin 2011, ergänzt 2018

»Historische Orte sichtbar machen« ist ein historisches Informationssystem im Stadtraum. Es wurde vom Quartiersmanagement Schöneberger Norden initiiert und lädt zum Erkunden der Gegend um die Potsdamer Straße ein. ZERA hat die Inhalte und die Gestaltung erarbeitet. Das Projekt umfasst mittlerweile 16 Geschichtsstationen sowie zwei Infostationen mit Standortplänen.

Als Grundfarbe haben wir ein freundliches Orange gewählt, in Anlehnung an die CI-Farbe des Quartiersmanagements Schöneberger Norden. Die beidseitig bedruckten Infotafeln sind an speziell lackierten Masten mit seitlich ausragenden Rohrrahmen befestigt. Die Bildseite zeigt meist 2–3 historische Abbildungen und ist so ausgerichtet, dass an vielen Standorten ein direkter Vergleich der damaligen und heutigen stadträumlichen Situation möglich wird. Auf der Textseite sind die grundlegenden historischen Informationen in etwa 1.000 Zeichen zusammengefasst. Die klare Schrift ist gut lesbar und hat eine freundliche Anmutung.

Eine Dokumentation aller Standorte findet sich auf der Website www.historische-orte.info. 

 

Projektschau Heimat Berlin

Präsentation des Modellprojekts zur Migrationsgeschichte, 2014

»Heimat Berlin« zeigte Ergebnisse des gleichnamigen Modellprojekts zur Migrationsgeschichte. Der Titel leuchtete in großen Buchstaben von den Wänden. Darunter fanden sich individuell gestaltete Spinde mit Videos der einzelnen Projektbausteine.

In den Türen der Spinde hingen Plakate mit Projekttiteln in Hand-Lettering und mit kurzen Beschreibungen. Daneben waren, teils in Vitrinen, viele Objekte zu sehen, die Migrationsgeschichte erzählen.

Der Ausstellungsraum sollte auch für Workshops und Veranstaltungen genutzt werden, deshalb haben die Mitte freigehalten.